Wohngebäudeversicherung

Jeder dritte Mensch in Deutschland träumt von einer eigenen Immobilie. Und zwar unabhängig davon, ob es sich finanziell lohnt oder nicht. Beim Traum vom eigenen Haus geht es für viele weniger ums Geld als um das perfekte Zuhause. Wenn Sie es gefunden haben, ist es eine Investition fürs Leben – und häufig eine, die langjährige finanzielle Lasten mit sich bringt.

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Umso wichtiger ist es, das Traumhaus optimal abzusichern. Denn Gefahren wie Feuer oder Sturm schaden möglicherweise nicht nur Ihrem Zuhause, sondern im schlimmsten Fall auch Ihrer finanziellen Zukunft. Mit einer Wohngebäudeversicherung schützen Sie sich vor unvorhergesehenen Kosten und können Ihr traumhaftes Eigenheim ganz unbesorgt genießen.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Hauptbestandteile: Gefahren wie Feuer, Sturm und Hagel
  • Zusatzoption: Versicherung gegen Elementarschäden (Naturgewalten)
  • Prämienhöhe abhängig von der Gefährdungszone

Wohngebäudeversicherung: Für wen sinnvoll?

Die Wohngebäudeversicherung lohnt sich für jeden Hausbesitzer – denn sie schützt Ihre wertvolle Investition. Zwar handelt es sich nicht um eine Pflichtversicherung, aber um einen wichtigen Schutz. Sie bewahrt Sie vor möglichen finanziellen Einbußen und sorgt dafür, dass ihre Altersvorsorge oder Kapitalanlage nicht gefährdet wird.

Die Versicherung sichert nicht nur Ihr Wohngebäude ab, sondern auch alles, was mit dem Gebäude fest verbaut bzw. verankert ist. Die zu versichernden Risiken, wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sind bekannt.

„Ich habe doch eine Hausratversicherung. Die schützt mich ausreichend.“ Auch wenn eine Hausratversicherung eine sehr wichtige Absicherung ist, so bietet sie alleine keinen Rundumschutz. Denn dieser Versicherungstyp deckt nur bewegliche Gegenstände ab – Schäden am Haus an sich werden nicht übernommen. Auch fest eingebaute Bestandteile wie Einbauküchen werden von der Hausratversicherung nicht abgedeckt.

Welche Leistungen & Tarife gibt es?

Die Wohngebäudeversicherung deckt üblicherweise Schäden am Gebäude und dessen festen Bestandteilen bei folgenden Ursachen ab.

Beispiele für mögliche Schadensfälle:

  • Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion oder Implosion)
  • Überspannung
  • orkanartige Stürme (ab Windstärke 8)
  • Hagel
  • Leitungswasser

Dies ist der Standardschutz. Ein weiterer Vorteil: Mitversichert sind auch Nebengebäude wie Garagen, Carports, Gartenhäuser oder Geräteschuppen – ebenso wie nicht bewegliche Gegenstände, die fest mit dem Gebäude verbunden sind. Das sind beispielsweise Einbauküchen und Einbauschränke.

Selbst Zubehör, das dem Wohnen oder der Instandhaltung dient, ist Bestandteil der Police – es muss jedoch darin aufgeführt sein. Das können beispielsweise Brennholzvorräte oder Waschmaschinen sein.

Zusätzliche Bausteine beinhalten den Schutz vor Elementarschäden. Das sind Schäden, die durch Naturgewalten verursacht werden.

Mögliche Elementarschäden sind:

  • Überschwemmung
  • Rückstau
  • Erdbeben
  • Lawinen
  • Schneedruck
  • Erdrutsch
  • Erdsenkungen
  • Vulkanausbrüche

Achtung: Bei sämtlichen Schäden durch Naturgefahren müssen Sie als Hausbesitzer gewisse Versicherungspflichten erfüllen. Das bedeutet, Sie müssen  zumutbare Präventionsmaßnahmen gegen Elementarschäden durchführen. Dies ist beispielsweise der Einbau von Rückstauklappen oder eine vorgeschriebene Mindesthöhe des Kellers.

Zusätzlicher Schutz hat selbstverständlich Auswirkungen auf die Prämienhöhe: Der Aufschlag richtet sich nach der Wahrscheinlichkeit der Naturgefahren.

Generell sollten Sie Schäden aufgrund grober Fahrlässigkeit mit einschließen lassen. So decken Sie auch Schäden ab, für die Sie verantwortlich sind – zum Beispiel, weil Sie vergessen haben, eine Kerze zu löschen.

Möglicherweise sind auch weitere Ergänzungen sinnvoll. Dies ist der Fall, wenn die Gefahr von Schäden besteht, die üblicherweise nicht abgedeckt werden, zum Beispiel Vandalismus oder Überspannungsschäden – letzteres vor allem dann, wenn Sie fest angebaute elektronische Anlagen im oder am Gebäude haben.

Bestimmung der Versicherungssumme

Die Versicherungssumme kann auf verschiedene Weise bestimmt werden. Die Grundlage ist jedoch immer der Neuwert des Gebäudes. Hier können Sie den Gebäudewert auch vom Fachmann ermitteln lassen. Denn die meisten alten Versicherungen werden noch nach dem Wert 1914 bestimmt. Dieser ist ein Rechenwert, welcher auf den Neuwert umgerechnet werden kann.

Im sogenannten Wohnflächentarif bezieht sich die Versicherungssumme auf die Größe des Hauses und dessen Ausstattung. Im Versicherungsfall zahlt die Versicherung die Kosten in Höhe des ortsüblichen Neubauwerts (Höchstentschädigungsgrenze).

Durch den gleitenden Neuwert ist die Versicherungssumme bei der Gebäudeversicherung an die Wertentwicklung Ihres Objektes angepasst. Hierbei wird die Versicherungssumme jährlich angepasst. Sie vermeiden somit eine Unterversicherung, falls es zum Totalverlust Ihres Hauses kommt.

Was kostet mich die Wohngebäudeversicherung?

Eine Pauschalaussage über die Höhe der Prämien kann man nicht treffen. Die Gebäudepolicen der verschiedenen Anbieter unterscheiden sich in der Prämienhöhe deutlich. Dies liegt an den zum Teil sehr unterschiedlichen Leistungen aber auch an Faktoren wie der Bauweise des Hauses oder der Art der Bedachung. Prämienrelevant sind außerdem der Standort und dessen Nutzung sowie die Ausstattung. Auch an die Wertigkeit des Wohngebäudes ist die Prämienhöhe gekoppelt.

Ein persönlicher Tarifvergleich hilft Ihnen, die verschiedenen Bausteine für den Schutz Ihres Eigenheims optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Holen Sie sich jetzt professionelle Unterstützung von einem Finanzberater in ihrer Nähe.

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Headerbild: ©iStock/KatarzynaBialasiewicz

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