Veranstaltungshaftpflicht: Beratung & Vergleich

Veranstaltungshaftpflicht

– Vor dem Event
– Bei laufender Veranstaltung
– In der Nachbereitung
Sei es nun die eigene Hochzeit, ein Benefiz-Konzert, oder ein Flohmarkt: Bei jedem Event gibt es vielfältige Möglichkeiten, dass etwas schieflaufen kann. Veranstaltungshaftpflicht sind für die Organisatoren dringend nötig, um sich vor möglichen Klagen und Folgekosten zu schützen. Ist der Veranstalter eine Firma, so sollte eine spezielle Gewerbeversicherung in Betracht gezogen werden. Die wichtigsten Informationen auf einem Blick:

  • Eine Veranstaltungshaftpflicht ist eine zeitlich begrenzte Haftpflichtversicherung.
  • Sowohl die Gäste als auch alle beteiligten Organisatoren und Helfer sollten abgesichert sein. (Personen-, Sach- und Vermögensschaden)
  • Bei Buchung eines Veranstaltungsortes sollte geklärt werden, ob dort bereits eine Veranstaltungshaftpflicht besteht.

Bei der Wahl der richtigen Veranstalterhaftpflicht sollte auch geklärt werden, ob angrenzende Flächen wie zum Beispiel der Parkplatz mitversichert werden sollen. Im Aspekt der Sachbeschädigung sollte auch das Gebäude, in der die Veranstaltung ausgetragen wird, mitversichert sein. Die perfekte Veranstalterhaftpflicht zu finden, kann langwierig sein – lassen Sie sich daher von neutralen Experten von Finanzvergleich100 beraten.

Veranstaltungshaftpflicht vergleichen

Bei der Wahl einer Versicherung sollte immer auf die Deckungssumme geachtet werden. Kommt es bei einer Veranstaltung zu Personenschäden, können diese mit Physiotherapie und Folgebehandlungen schnell teuer werden. Selbst bei einer kleinen Veranstaltung können sich die entstandenen Kosten schnell multiplizieren. Bei kleineren Veranstaltungen (bis 50 Teilnehmer) sollte die Deckungssumme daher mindestens zwei Millionen Euro betragen. Größere Veranstaltungen sollten der Teilnehmerzahl entsprechend höher versichert werden. Beim Vergleich von Veranstaltungshaftpflicht sollten Sie daher nicht auf die günstigste Versicherung mit der niedrigsten Deckungssumme schielen, sondern sich tatsächlich für die Versicherung entscheiden, die im Gesamtpaket am ehesten Ihren Wünschen entspricht. Angesichts der hohen Deckungssumme sollten auch Veranstalterversicherungen in Betracht gezogen werden, die eine Selbstbeteiligung in Höhe von 150-500 Euro verlangen. Auf diese Weise kann die Prämie deutlich gesenkt werden.

  • Auf ausreichende Deckungssumme achten (mindestens zwei Millionen Euro)
  • Selbstbeteiligung in geringer Höhe wählen
  • Versicherung der Besucheranzahl anpassen

Nicht jede Veranstaltung kann versichert werden

Eine gediegene Kunst-Vernissage ist wesentlich leichter zu versichern als ein wildes Rockkonzert. Gegebenenfalls kann Ihre Veranstaltung in die Kategorie der Extremsportarten fallen und gar nicht versichert werden, darunter fallen beispielsweise Demonstrationen, Hard-Rock-Konzerte oder Offroad-Veranstaltungen.
Je mehr Menschen sich versammeln, desto größer sind die Unwägbarkeiten. Besonders Diskotheken und Konzerthallen sollten sich daher nach einer dauerhaften und guten Versicherung umsehen. Mit einer einfachen und temporär begrenzten Veranstaltungshaftpflicht ist es hier nicht getan.

Hüpfburg und Pyrotechnik: Zusatzversicherung notwendig

Beim Abschluss einer Veranstaltungshaftpflicht sollten Sie in jedem Fall angeben, ob die Möglichkeit zu einem erhöhten Verletzungsrisiko gegeben ist. Sei es nun ein schnödes Trampolin beim Straßenfest oder eine spektakuläre Feuershow beim Konzert: Beides muss vor Abschluss der Versicherung angegeben werden, sonst ist es nicht abgedeckt. Eine gute Versicherungsberatung ist daher von oberster Priorität. Verschaffen Sie sich einen informierten Überblick und lassen Sie sich von uns beraten.