Unfallversicherung

Rund acht Millionen Unfälle ereignen sich jedes Jahr in Deutschland. Im Haushalt, im Straßenverkehr, oder  im Sport – sie passieren unerwartet, in Alltagssituationen. Zum Glück kommen viele Betroffene mit kleineren Blessuren und dem Schrecken davon. Trotzdem ist eine umfassende Absicherung sinnvoll.

Ein Unfall ist schlimm genug! Was aber, wenn es einmal nicht so glimpflich abläuft? Dann kommt neben der körperlichen Beeinträchtigung schnell auch eine große finanzielle Belastung auf Sie zu. Mit einer guten Unfallversicherung sorgen Sie dafür, dass Sie sich keine Gedanken um Ihre Finanzen machen müssen – sondern sich voll und ganz darauf konzentrieren können, wieder auf die Beine zu kommen.

Die wichtigsten Punkte zur Unfallversicherung auf einen Blick:

  • Für Kinder, junge Erwachsene, Familien und Senioren geeignet.
  • Die gesetzliche Unfallversicherung bietet nur einen niedrigen Grundschutz.
  • Bietet Schutz im Büro, in der Freizeit, auf Reisen & im Haushalt.
  • Sie sind 24h rund um die Uhr geschützt.
  • Versicherungsvergleich für ein optimales Absicherungspaket.

Wer kann eine private Unfallversicherung vereinbaren?

Eine private Unfallpolice kann nahezu jeder abschließen. Schließlich ist sie auch für nahezu jeden sinnvoll: Singles oder Senioren sollten sich genauso absichern wie Familien oder Kinder. Auch Ihr Anstellungsverhältnis spielt keine Rolle – Sie profitieren als Angestellter ebenso wie als Selbstständiger, Beamter, Hausmann bzw. Hausfrau oder auch als Rentner.

Der einzige „Fallstrick“ beim Abschluss kann ein erhöhtes persönliches Risiko sein. Das heißt: Wenn Sie einer gefährlichen Sportart nachgehen oder einen riskanten Beruf ausüben kann es schwieriger sein, von einer Versicherung aufgenommen zu werden. Das trifft auf Personengruppen zu, die statistisch gesehen ein erhöhtes Unfallrisiko haben: z.B. Dompteure, Soldaten, Polizisten oder Akrobaten

Reicht die gesetzliche Unfallversicherung denn nicht aus?

Sie glauben, die staatliche Unfallversicherung schützt Sie ausreichend? Das trifft leider in vielen Fällen nicht zu. Die staatliche Absicherung schützt Sie nur in ganz bestimmten Situationen. Abgedeckt sind Unfälle am Arbeitsplatz und auf dem unmittelbaren Weg zwischen Arbeitsstelle und Wohnort. Auch Ihre Kinder sind nur im Kindergarten oder der Schule sowie auf dem Weg dorthin oder nach Hause geschützt.

Das allerdings entspricht nicht dem realistischen Risiko: 77 Prozent aller Unfälle passieren in der Freizeit – genau dann, wenn der gesetzliche Schutz nicht greift. Ob Sie nun beim Fenster putzen von der Leiter oder beim Mountainbiken vom Fahrrad stürzen … wenn Sie sich auf die gesetzliche Unfallversicherung verlassen, sind Sie in solchen Fällen nicht abgesichert.

Das bedeutet: Alle Kosten für Behandlungen, Medikamente, Kuren, Anschaffungen oder einen möglichen Umbau Ihres Hauses tragen Sie selbst.

Hinzu kommt: Selbst wenn Ihr Unfall von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt wird, sind die Leistungen sehr gering. Allein damit ist es kaum möglich, den bisherigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Die wichtigste Leistung ist die Verletztenrente: Diese erhalten Sie aber nur, wenn Ihre Erwerbsfähigkeit mehr als 26 Wochen lang um mindestens 20 Prozent gemindert ist. Die Höhe hängt von Ihrem Jahreseinkommen ab – im besten Fall bekommen Sie davon 2/3. Kinder und Jugendliche erhalten nur die Mindestversicherungssumme. Als Selbstständiger ist die Versicherungssumme ausschlaggebend, die Sie gewählt haben.

Wann und was leistet die private Unfallversicherung?

Egal wann, egal wo: Mit einer privaten Unfallversicherung sind Sie weltweit abgesichert und zwar rund um die Uhr.

Ihr Vorteil: Wenn sie nach einem Unfall dauerhaft körperlich oder geistig eingeschränkt sind, erhalten Sie eine Berufsrente oder eine Einmalzahlung. Hierbei staffeln sich die Zahlungen nach dem Grad der Invalidität. Sie können Leistungen schon ab dem ersten Prozent Invalidität vereinbaren.

Der Invaliditätsgrad wird anhand der sogenannten „Gliedertaxe“ ermittelt. Das bedeutet: Bestimmte Funktionsbeeinträchtigungen ziehen einen bestimmten Invaliditätsgrad nach sich.

Verlieren Sie einen Arm, so beträgt der Invaliditätsgrad etwa 70 Prozent, beim Verlust einer Hand sind es etwa 55 Prozent. Bei einigen Versicherern profitieren Sie allerdings von einer verbesserten Gliedertaxe mit höheren Invaliditätsgraden.

Zudem gibt es die Möglichkeit der sogenannten Progression: Damit können Sie die Entschädigung bei schwerer Invalidität nochmals erhöhen. Mit einigen Versicherungspaketen können Sie Ihren Versicherungsschutz noch umfassender gestalten.

Folgende Zusatzbausteine können Sie hinzubuchen:

  • Unfallrente
  • Todesfallleistung
  • Tagegeld, Krankenhaustagegeld
  • Übergangsleistung
  • Bergungskosten

Warum reicht eine BU-Versicherung alleine nicht aus?

„Ich habe eine Berufsunfähigkeitsversicherung – das reicht mir an Absicherung!“
Es stimmt: Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine der wichtigsten Absicherungen für Ihre Arbeitskraft. Aber wirklich umfassend geschützt sind Sie nur mit der Kombination aus BU-Versicherung und privater Unfallversicherung.

Ein Beispiel: Sie verlieren bei einem Unfall Ihren Fuß. Wenn Sie nun beispielsweise kaufmännischer Angestellter sind, werden Sie dadurch nicht berufsunfähig. Sie können Ihre Arbeit fortführen, sobald der Heilungsprozess und die Reha-Maßnahmen abgeschlossen sind.

Damit Sie Ihr Leben aber mit vergleichbarer Qualität weiterführen können, sind zahlreiche Anschaffungen nötig. Sie benötigen wahrscheinlich ein neues Auto, möglicherweise auch eine neue Wohnung im Erdgeschoss oder mit Aufzug – das bedeutet finanzielle Einbußen. Wenn Sie eine Unfallversicherung mit Einmalzahlung abschließen, decken Sie solche Ausgaben ab und müssen nicht auf wertvolle Rücklagen zurückgreifen.

In unserem konkreten Beispiel läge der Invaliditätsgrad bei 60 Prozent. Bei einer Grundsumme ab 100.000 Euro bekämen Sie einen Betrag von mindestens 110.000 Euro.

Welche Leistungen brauche ich für einen Rundum-Schutz?

Das Angebot an  Versicherungen ist groß und die Leistungen unterscheiden sich zum Teil sehr. Es gibt aber bestimmte Leistungen, an denen Sie eine gute Versicherung erkennen.

Für eine optimale Absicherung sollten Sie diese Punkte unbedingt mit abdecken:

  • Leistungen ab dem 1. Prozent Invalidität
  • Vergiftungen, z.B. durch Nahrungsmittel und Gase
  • Allergische Reaktionen durch Insektenbisse und -stiche
  • Zeckenbisse sowie daraus resultierende Krankheiten
  • Kindererkrankungen wie z. B. Masern sollen einem Unfall gleichstehen
  • Verbesserte Gliedertaxe
  • Vorerkrankungen dürfen sich erst ab einem Mitwirkungsanteil von 40 Prozent leistungsmindernd auswirken.
  • Beitragsfreie Vertragsfortführung bis zum 18. Lebensjahr bei Tod des beitragspflichtigen Elternteils

Unfallversicherung vergleichen und Sparpotentiale nutzen

Was genau muss Ihnen eine Versicherung bieten? Diese Antwort ist so individuell wie die verschiedenen Tarife. Es ist wichtig, dass Sie einen Schutz finden, der ideal zu Ihren Bedürfnissen passt. Ein persönlicher Vergleich hilft Ihnen, Leistungen und Beiträge gegenüber zu stellen: Holen Sie sich Unterstützung von einem Finanzexperten in Ihrer Nähe. So sichern Sie sich und Ihre Familie optimal ab und sparen dabei noch Geld.

Fordern Sie jetzt Ihren Unfallversicherungs-Vergleich an – kostenlos und unverbindlich!

Headerbild: ©iStock/AndreyPopov

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