Pflegerentenversicherung

Die steigende Lebenserwartung und die weit verbesserten medizinischen Möglichkeiten werden dafür sorgen, dass die Zahl der pflegebedürftigen Personen, die nicht mehr zur Selbstversorgung in der Lage sind, Jahr für Jahr weiter ansteigt. Und die Pflege durch professionelle Pflegedienste, private Pfleger oder durch den Aufenthalt in einem Pflegeheim ist teuer. Sehr teuer sogar.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Die Zahl der Pflegefälle steigt von Jahr zu Jahr an.
  • Die Prämien für die Pflegeversicherung steigen, das Leistungsbündel wird immer weiter reduziert.
  • In rund 30 Jahren wird sich die Zahl der Pflegefälle verdoppeln.
  • Jede dritte pflegebedürftige Person muss in einem Pflegeheim untergebracht werden und generiert so das maximale Kostenaufkommen.
  • Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung werden zukünftig noch weiter reduziert werden müssen, denn das Budget ist bereits heute gefährdet.

Bis zu einem monatlichen Betrag von 4.000 Euro können die Kosten verschlingen und die gesetzliche Pflegeversicherung wird davon nur rund 1.600 Euro übernehmen. Den Rest hat der zu pflegende Patient selbst beizusteuern – immerhin in der Spitze bis zu 2.400 Euro. Jeden Monat. Sie müssen schon mehr als gut verdient und vorausschauend für die Altersvorsorge investiert haben, um den Betrag jeden Monat selbst tragen zu können. Im schlimmsten Fall werden sogar Ihre Kinder von der Sozialkasse für den Pflegeunterhalt in die Pflicht genommen.

Doch was ist mit den Menschen, die nicht das Glück haben, auf eine hohe Rente zurückgreifen zu können? Wie sind diese Patienten in der Lage, diese immense finanzielle Versorgungslücke zu schließen? Mit der Pflegerentenversicherung! Warum ist es angeraten, das Risiko der Pflege mit der Pflegerentenversicherung abzudecken?

Die Pflegerentenversicherung sorgt für eine erstklassige Absicherung

Die Pflege ist mit gravierenden Kosten verbunden. Können diese Belastungen nicht gestemmt werden, reduziert sich häufig die Lebensqualität des Patienten durch die mangelhafte oder rudimentäre Pflege. Auch wenn oftmals Familienmitglieder bei der Pflege einspringen, so handelt es sich dabei im Regelfall nicht um ausgebildetes Fachpersonal. Gesundheitliche Probleme der Patienten, offene Wunden oder Druckstellen durch zu langes Liegen  werden durch die Familienpflege mitunter gar nicht oder zu spät festgestellt.

Hinzu kommt, dass pflegende Familienmitglieder mit der Pflegesituation nicht nur fachlich, sondern auch psychisch oft überfordert sind. Hier droht das Burnout-Syndrom und im schlimmsten Fall aufgrund der Belastungssituation sogar der Zerfall ganzer Familien. Daran ändert auch die Kostenübernahme der Krankenkasse bei einer sogenannten Verhinderungspflege des Patienten nichts. Diese soll den pflegenden Familienangehörigen zum Beispiel die Möglichkeit geben, in den Urlaub zu fahren.

Eine Pflege, die qualitativ hochwertig und professionell durchgeführt werden soll, muss von Fachkräften übernommen werden. Hierdurch entstehen enorme finanzielle Belastungen, die sich nicht vollständig auf die gesetzliche Pflegeversicherung abwälzen lassen. Und um das möglicherweise angesparte Familienvermögen nicht für die Pflege aufbrauchen zu müssen, gibt es die Pflegerentenversicherung.

Dabei handelt es sich um eine private Zusatzversicherung für den Pflegefall. Diese wird mittels Monatsprämie oder über einen Einmalbetrag gezahlt. Dabei liegt es am Versicherten selbst, welche Pflegerente ausgezahlt werden soll. Der Normalfall ist, dass monatlich zwischen 250 und 3.000 Euro an Pflegerente ausgezahlt werden und ab dem Moment gezahlt wird, wo die Pflegebedürftigkeit über den medizinischen Dienst mit der Festlegung einer Pflegestufe (Stufe I bis III) attestiert wird. In der Pflegestufe I werden 25 Prozent der Rente ausgezahlt, in der Stufe II 50 Prozent und die volle Pflegerente kommt bei Pflegestufe III zum Tragen.

Pflegerentenversicherung sorgt dafür, dass Sie:

  • nicht auf Sozialleistungen angewiesen sind
  • Fachpersonal die Pflege übernimmt
  • Angehörige entlastet werden
  • Familienvermögen nicht für Pflege verbraucht wird
  • und die Lebensqualität auch bei einem Heimaufenthalt oder der Vollpflege nicht unzumutbar absinkt.

Pflegerentenversicherung – guter Rat ist nicht teuer, sondern kostenlos!

Diese Form der Absicherung für den Pflegefall ist darauf ausgelegt, dass Sie Hilfe von professioneller Seite in Anspruch nehmen müssen. Ein Berater vom Fach weiß, wo Ihr individueller Bedarf liegt, welcher Versicherungstyp zu Ihnen passt und welches der günstigste Tarif für Ihre persönlichen Bedürfnisse ist. Nutzen Sie die kostenlose und unverbindliche Beratung eines qualifizierten Versicherungsfachmanns in Ihrer Nähe, der sie persönlich betreut und Ihnen optimierte Lösungswege aufzeigt.

Headerbild: ©iStock/KatarzynaBialasiewicz

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