Schwanger und selbstständig: Krankenhaustagegeld als Entlastung

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Krankenhaustagegeld Schwangerschaft: Entlastung für Selbstständige - Finanzvergleich100

Die vom Gesetzgeber garantierten Leistungen für Krankenversicherte nehmen immer weiter ab. Sie wurden alleine in den letzten Jahren deutlich zurückgeschraubt. Wenn Sie sich zum Beispiel in einem Krankenhaus stationär behandeln lassen müssen, kostet dies sogar extra: Gemäß § 39 SGB V zieht das Krankenhaus von den über 18-Jährigen pro Tag 10 Euro ein.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Auch für gesetzlich Versicherte bietet das Krankenhaustagegeld Komfortschutz.
  • Sie können den Leistungsumfang individuell bestimmen.
  • Es lässt sich über die PKZV oder die Unfallversicherung vereinbaren.
  • Zusatzkosten werden durch das Krankenhaustagegeld abgedeckt.
  • Auch Krankenhaustagegeld Schwangerschaft ist möglich.

Durch den Aufenthalt im Krankenhaus können Ihnen außerdem noch weitere Kosten entstehen. Wenn Sie nämlich einen längeren Zeitraum im Krankenhaus verbringen, müssen Sie mit Mehrkosten rechnen. Das können beispielsweise Kosten für Telefon- und TV-Gebühren, Ausgaben für Zeitschriften und Bücher, Besuche in der Cafeteria oder auch Fahrtkosten für die Angehörigen sein.

Schon zwei Wochen im Krankenhaus können da schnell unüberschaubar teuer werden. Wer also in Ruhe gesund werden möchte und seinen Heilungsprozess nicht noch zusätzlich mit finanziellen Problemen belasten möchte, sollte sich für eine private Zusatzversicherung mit Krankenhaustagegeld entscheiden.

Krankenhaustagegeld Schwangerschaft: Entlastung für Selbstständige

Als selbstständige werdende Mutter sind Sie in einer besonderen Situation. Sie müssen der voraussichtlichen Verdienstausfall durch Schwangerschaft und Geburt anders als Angestellte für gewöhnlich selbst abfedern. Haben Sie eine private Krankenversicherung mit Krankenhaustagegeld, so haben Sie meist auch Anspruch auf das sogenannte Mutterschaftsgeld. Dieses wird sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt gezahlt. Einige Krankenkassen versichern junge Mütter außerdem in den ersten sechs Monaten nach der Entbindung beitragsfrei. Ein sorgfältiger Vergleich kann sich also gerade für Selbstständige mit Kinderwunsch lohnen.

Eine Krankenhaustagegeld-Versicherung kann aber auch andere Leistungen erbringen, wenn es dabei zu der Entbindung in der Klinik kommt. In der Regel werden dabei die Kosten für den Krankenhausaufenthalt des Babys erstattet. Sollten etwaige Auslagen sich als nicht erstattungsfähig erweisen, können Sie nach der Geburt trotzdem eine Deckung im Rahmen des Versicherungsschutzes beanspruchen.

Allerdings müssen Sie bei einer Geburt beachten, dass die jeweilige Deckung durch das Krankenhaustagegeld erst nach einer besonderen Wartezeit von acht Monaten möglich ist. Erst wenn dieser Zeitraum abgelaufen ist, erbringt die Versicherung die Vertragsleistungen und zahlt das Krankenhaustagegeld Schwangerschaft. Gerade für Selbstständige, für die eine Mutterschaft zunächst eine Einkommensverringerung oder gar einen Verdienstausfall bedeutet, sind solche Leistungen jedoch eine finanzielle Erleichterung.

Krankenhaustagegeld lässt sich jederzeit individuell vereinbaren

Dabei lässt sich das so bezeichnete Krankenhaustagegeld als eine versicherungstechnische Zusatzleistung definieren, die ausschließlich über eine private Zusatzversicherung vereinbart werden kann. Es deckt sämtliche Mehrkosten ab, die Ihnen durch einen stationären Krankenhausaufenthalt entstehen können. Dabei sind sowohl die Aufnahme- und Entlassungstage als auch Samstage und Sonntage als volle Tage in den Versicherungsleistungen integriert.

Allerdings ist eine Versicherung dieser Art weder in der gesetzlichen Versicherungnoch in den Standardtarifen der privaten Krankenversicherung inbegriffen. Stattdessen können Sie eine passende Krankenhaustagegeld-Versicherung im Rahmen der privaten Unfallversicherung oder der privaten Krankenzusatzversicherung abschließen. Im ersten Fall wird das Krankenhaustagegeld für Krankenhausaufenthalte bezahlt, die aus einem Unfall resultieren. Gezahlt wird für Aufenthalte von bis zu drei Jahren nach dem eigentlichen Unfall.

Zwei Varianten stehen zur Auswahl

Entscheiden Sie sich stattdessen für den Rahmen der privaten Unfallversicherung, können Sie das Krankenhaustagegeld als Unterkategorie der so bezeichneten stationären Zusatzversicherung abschließen. Dies macht Sie quasi zum Privatversicherten, inklusive diverser Vorzüge wie etwa freie Klinikwahl, Chefarztbehandlung oder eben Krankenhaustagegeld.

Für welche Variante Sie sich dabei auch entscheiden – mithilfe dieser Krankenzusatzversicherung können Sie die Versorgungslücken decken, die in der gesetzlichen Krankenversicherung bestehen. Bei beiden Versionen haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, die Höhe des Krankenhaustagegeldes und somit auch die Höhe der monatlichen Beitragszahlungen individuell zu vereinbaren. Je nachdem, wie Sie die entsprechenden Konditionen gestalten, erhöhen sich entsprechend die Tarifbeiträge der rahmengebenden privaten Versicherungen.

Zusatzkosten wie etwa für die Kinderbetreuung geschickt abfedern

Wenn Sie eine entsprechende Zusatzversicherung abschließen, wird das Krankenhaustagegeld Schwangerschaft bereits ab dem ersten Tag der stationären Aufnahme in der Klinik bzw. im Krankenhaus für die Dauer des gesamten Krankenhausaufenthalts gezahlt. Voraussetzung ist dabei allerdings, dass es zu mindestens einer Übernachtung im Krankenhaus kommt. Wie hoch das Krankenhaustagegeld letztendlich ausfällt, können Sie individuell vertraglich vereinbaren.

Eine entsprechende Zusatzpolice in puncto Krankenhaustagegeld können Sie dann jederzeit dazu verwenden, um etwaige Zusatzkosten abzufedern bzw. zu decken. So kann das Krankenhaustagegeld verwendet werden, um eine durch Ihren Krankenhausaufenthalt notwendige Kinderbetreuung zu finanzieren oder mögliche Verdienstausfälle zu kompensieren.

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