Weihnachten: Ein Fall für die Versicherung

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Christbaum Kaminfeuer
Christbaum mit Kaminfeuer

Oh weh, oh weh, der Christbaum brennt! Die Katze benutzt den neuen Kaschmirpulli als Kratzbaum, Klein-Simon stopft sich genüsslich Geschenkpapier in die Nase und die betrunkene Tante hat sich an einem zerbrochenen Weinglas geschnitten.

Weihnachten läuft selten, wie wir es uns vorstellen. Bereits vor der Adventszeit malen wir uns aus, wie perfekt das diesjährige Weihnachten wird. Wie schön das Wiedersehen mit der ganzen Familie wird und wie toll die Geschenke sein werden. Doch auch mit etwas anderem muss man immer rechnen: Irgendetwas läuft garantiert schief. Und dann sind gute Versicherungen gefragt.

Weihnachten bedeutet Hochsaison für Versicherungen

Die Menschen verbringen an Weihnachten mehr Zeit Zuhause, zünden Kerzen an und stellen sich trockene Kränze und Tannenbäume in die Wohnräume. Perfekte Bedingungen für Unfälle im Haushalt. Bereits, wenn man eine offene Flamme fünfzehn Minuten aus den Augen lässt und in einen anderen Raum geht, begeht man eine grobe Fahrlässigkeit. Jene groß entwickelten Brände zu Weihnachten werden von der Versicherung kaum übernommen.

Die Linie zwischen einfacher und grober Fahrlässigkeit ist in Deutschland nicht klar definiert. Es genügt schon, wenn Sie verzögert oder nicht ausreichend auf eine Gefahrenquelle reagieren, um die Grenze zu übertreten. Bereits mit einem Eimer Wasser oder einer Brandschutzfolie neben dem Christbaum beugen Sie aktiv der Gefahrenquelle vor und auch der mittlerweile obligatorische Rauchmelder darf nicht fehlen. Wenn Sie diese einfache Sicherheitsvorkehrungen beachten, vermeiden Sie in den meisten Fällen bereits den Tatbestand der groben Fahrlässigkeit. Scheuen Sie sich auch nicht die Feuerwehr zu rufen – wenn Sie “im guten Glauben” anrufen, zahlen Sie den Feuerwehreinsatz nicht, auch wenn sich dieser als unnötig erweisen sollte. Neben den offenen Flammen am Christbaum und auf Adventskränzen sind auch vergessene Herdplatten eine große Gefahrenquelle zu Weihnachten.

Schöne Bescherung: Schäden am eigenen Haus und den Nachbarn

Für die Familie, wie auch für die Versicherung gilt zu Weihnachten: Wenn eine Angelegenheit das ganze Jahr über im Argen liegt, kann das nicht kurzfristig zum Fest ausgebügelt werden. Sie sollten sich deshalb darüber klar werden, was Sie eigentlich wollen und ob Ihre Policen noch zeitgemäß sind. Überprüfen sollten Sie vor allem Dingen:

Bei Schäden, die Sie an Ihren eigenen vier Wänden verursachen, haftet die Hausrat- beziehungsweise die Gebäudehaftpflicht. Knallt die neue Mini-Drohne kurz nach Weihnachten gegen ein Nachbarsfenster, greift hingegen Ihre Haftpflichtversicherung.

Auf dem Hin- und Rückweg zu einer offiziellen betrieblichen Weihnachtsfeier sind Sie über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt – aber nur wenn Sie nüchtern sind. Auch einige private Unfallversicherungen verfügen über eine sogenannte Alkoholklausel, die Alkoholgenuss ausschließt.

Gefährlicher Jahreswechsel

Brände gibt es in der Adventszeit selbst überraschend wenig – der Christbaum steht da meist noch genug im Saft, um kleine Flammen unbeschadet zu überstehen. Richtig gefährlich wird es laut internen Feuerwehrkreisen erst, wenn der Baum durch die Heizungsluft weiter austrocknet. Zum Jahreswechsel oder den Heiligen Drei Königen kosten die Menschen die letzten nachweihnachtlichen Momente noch voll aus; genau dann wenn der Christbaum schon sehr trocken ist. Auch das Böllern trägt sein Übriges zum nachweihnachtlichen Unfallrisiko bei. Weitere Infos und Statistiken zu Bränden in Deutschland gibt es auf Feuertrutz.de. Zu Versicherungen rund um Weihnachten können Sie sich mit unserem kostenlosen Vergleichsrechner beraten lassen.

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