Jedem Besitzer eines Hauses oder eines Grundstücks ist sie dringend anzuraten, die Grundbesitzerhaftpflicht. Und welche Versicherung optimal auf den eigenen Bedarf zugeschnitten ist, verrät wie immer der Grundbesitzerhaftpflicht Vergleich. Doch wieso macht diese Versicherung Sinn?

Jeder Grundbesitzer muss grundsätzlich dafür Vorsorge treffen, dass der eigenen Immobilie - auch wenn sie nicht selbst genutzt ist - oder Dritten, die sich auf dem Grund aufhalten, ein Schaden entsteht. Und wenn es doch zum Schadensfall kommt, so ist es wichtig zu wissen, dass eine Versicherung - hier die Grundbesitzerhaftpflicht - den Schaden übernimmt, sofern es sich nicht um einen vorsätzlich herbeigeführten Schaden handelt. Doch was muss in der Grundbesitzerhaftpflichtversichert sein? Auf was ist beim Grundbesitzerhaftpflicht vergleich zu achten?

  • Versichert sein müssen die sogenannten Personenschäden, bei denen der Tod, die Verletzung oder eine Schädigung an der Gesundheit des betroffenen Menschen eine Folge ist
  • Sachschäden sind abzusichern und dabei handelt es sich um die Beschädigung, die Zerstörung oder unwiederbringliche Vernichtung von Sachgegenständen.
  • Im Zuge der Personenschäden sind Krankenhauskosten, Schmerzensgelder, Kosten für langwierige Heilbehandlungen und Folgekosten (Haushaltshilfen, Fahrer, usw.) zu inkludieren
  • Bei den Sachschäden müssen die Kosten für die Reparatur, die Wiederbeschaffung, die Renovierung, die Wertminderung oder der vollständige Wertverlust inkludiert sein.
  • Versichert ist grundsätzlich nur der Zeitwert bei Sachschäden
  • Vermögensschäden müssen aufgefangen werden - darin enthalten sind Verdienstausfälle, Nutzungsausfallentschädigung (zum Beispiel bei einem beschädigten Auto), Gewinnminderungen oder Gewinnausfälle.
  • Gewerblich genutzte Immobilien sind nicht versichert
  • Grundstücke, die größer als 2.000 qm groß sind, sind im Normalfall nicht versichert

Grundbesitzerhaftpflicht Vergleich - an wendet sich die Grundbesitzerhaftpflicht?

Die Grundbesitzerhaftpflicht ist eine Versicherung, die sich ganz gezielt an die Vermieter von Wohneigentum und deren Bedürfnissen ausrichtet. Bei einer Immobilie, die selbst genutzt wird, greift in derartigen Schadensfälle die Privathaftpflicht mit ihrem Leistungsbündel. Darum ist diese Versicherungsform bei Eigentumswohnungen oder Häusern, die vom Eigentümer selbst bewohnt werden, nicht notwendig.

Grundbesitzerhaftpflicht - wie muss sie aufgestellt sein?

Die Haftpflicht fürs Grundstück versichert generell jedes Risiko, das mit dem Haus und/oder dem Grundstück verbunden ist. Inkludiert werden ebenso Ansprüche, die aus der Verletzung von Pflichten entstehen. Das schließt zum Beispiel die Hausflurreinigung oder die Beleuchtung der Flure ein. Sollte demnach ein Mieter oder seine Gäste stürzen, weil die Hausflurbeleuchtung ausfällt, wäre das ein klassischer Fall für diese Versicherung.

Oder kommt es bei mangelhaftem Winterdienst zu einem Sturz von Passanten oder Gästen, würde ebenso die Grundbesitzerhaftpflicht greifen - wie sie auch für Fehler bei der baulichen Instandhaltung in die Leistungspflicht geht. Auch Unfälle, welche durch Herbstlaub auf Gehwegen verursacht werden, sind einzuschließen oder der Defekt eines Aufzuges, der die Mieter dazu zwingt, die Strecken per pedes zurück zu legen und dabei zu Schaden kommen.

Doch die Versicherungspakete, das stellt sich bei einem Grundbesitzerhaftpflicht Vergleich schnell raus, gehen noch weiter. So sind nämlich darüber hinaus Sachschäden versichert, die durch Abwässer entstehen, die vom Haus ausgehen - ums Haus und auch bei einem Rückstau aus dem Kanal auf der Straße. Darum ist die Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ein Muss für jeden

  • Grundstücksbesitzer
  • Besitzer von Mehrfamilienhäusern, die vermietet sind
  • Besitzer von Einfamilienhäusern, welche vermietet sind
  • Für Eigentümergemeinschaften von Eigentumswohnungen

Denn das Ziel bleibt stets gleich: Schadenersatzansprüche von Dritten abzuwehren, bzw. diese Ansprüche zu regulieren. Das greift auch dann, wenn das Dach schlecht gewartet ist und sich darauf basierend ein Ziegel löst, der einen Passanten auf der Straße verletzt. Oder wenn zum Objekt - dem Haus oder einem Grundstück - Bäume gehören und ein nicht entfernter Ast, der durch seine Verrottung auf einen Wagen fällt, einen Sachschaden am Pkw oder Lkw oder Motorrad verursacht. Ein weiteres Schadensbeispiel wäre der Postbote, der am Objekt stürzt und sich schwer verletzt, weil der Gehweg nicht in sachgemäßem Zustand ist. Hier greift dann nicht die Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung der Postzusteller, sondern die Versicherung des Eigentümers.

Wie arbeitet die Grundbesitzerhaftpflicht im Schadensfall?

Die Versicherung arbeitet für den Haus- oder Grundstücksbesitzer vor der Regulierung eines Schadens wie eine Rechtsschutzversicherung. Sie übernimmt die Prüfung, ob die formulierten Forderungen tatsächlich berechtigt sind. Erst wenn feststeht, dass der Eigentümer des Hauses oder des Grundstücks seine Pflichten verletzt hat, tritt die Versicherungspflicht zur Schadensregulierung in Kraft und wird den entstandenen Schaden - gemessen am Zeitwert bei Sachschäden - ausgleichen.

Sind mögliche Forderungen Dritter unberechtigt, zu hoch angesetzt oder gar mit verursacht - zum Beispiel bei falschem Schuhwerk im Winter, wodurch ein Sturz mitverschuldet werden kann - trägt die Versicherung die Kosten für mögliche Prozesse, um Schaden vom Versicherungsnehmer und der Gesellschaft fernzuhalten.

Grundbesitzerhaftpflicht - was ist nicht versichert?

  • Jeder Schaden, der durch höhere Gewalt entsteht. Dazu zählen Feuchtigkeit, Hitze und Kälte
  • Mitbewohnerschäden von Mietern
  • Bei Hinweisen der Versicherung auf Schäden, die vorsätzlich vom Eigentümer nicht beseitigt wurden
  • Objekte, die an einem anderen Ort stehen, denn die Versicherung besteht nur für ein bestimmtes und definiertes Objekt. Bei mehreren Objekten an unterschiedlichen Standorten sind gesonderte Policen abzuschließen

Ein kompetenter Gundbesitzerhaftpflicht Vergleich vom Fachmann

Um den Grundbesitzerhaftpflicht Vergleich sachgerecht vorzunehmen, lohnt es sich grundsätzlich, einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin von einem qualifizierten Versicherungsfachmann in Anspruch zu nehmen. Um Schaden am Vermögen fernzuhalten, ist der persönliche Service, der keine Kosten für den Vergleich mitbringt, vom Experten in der Nähe angeraten.

Bildquelle Headerbild: Noel Hendrickson/Photodisc/Thinkstock

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