Yankee Bond

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    Yankee Bonds sind Wertpapiere von ausländischen Firmen oder Banken, die in den USA gehandelt werden. Eine Firma X mit Hauptquartier in Deutschland, deren Wertpapiere in den USA in Dollar gehandelt wird, sind also sogenannte Yankee Bonds, wobei „Yankee“ für ausländisch steht. Amerikanische Investment Banker nutzen Yankee Bonds um Fuß in ausländischen Märkten zu fassen. Da die Yankee Bonds in Dollar gehandelt werden, sind sie quasi unabhängig von der eigenen Währung. Besonders für Firmen aus Europa und Schwellenländern ist die Stabilität des Dollars interessant. Die Investoren wiederum können sich neue Wachstumsmärkte und vielversprechende Firmen erschließen. Yankee Bonds werden genutzt um:

    • Neue (amerikanische) Investoren anzuziehen
    • In neue Märkte zu investieren
    • Währungsschwankungen abzuschwächen

    Der sogenannte „reverse Yankee Market“ bezeichnet amerikanische Unternehmen, die im Ausland mit Wertpapieren handeln. Seit 2015 beherrschen vor allem solche amerikanischen Firmen den Euro Bond Markt in Europa, da hier attraktivere Bedingungen herrschen als in den amerikanischen Heimatmärkten.

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