Erwerbsminderungsrente

Eine unachtsame Bewegung und das Leben gerät mit einem Mal aus den Fugen – von jetzt auf gleich erwerbsunfähig. Ein Schicksal, das jeden aus heiterem Himmel ereilen kann. Arbeitnehmer in Deutschland, die nicht mindestens sechs Stunden täglich ihrer Arbeit nachgehen können, haben Anspruch auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente.

Laut Schätzungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gehen etwa jährlich 170.000 Menschen in Erwerbsminderungsrente. Derzeit sind rund 1,75 Millionen Menschen davon betroffen. Etwa 20 Prozent der Gruppe der Rentner sind erwerbsunfähig und können Ihrer Arbeit gar nicht oder in nicht ausreichendem Umfang nachgehen. Das Durchschnittsalter liegt bei rund 50 Jahren.

Wie wird die Erwerbsminderungsrente berechnet? Mehr dazu im folgenden Video:

https://www.youtube.com/watch?v=demWnhKsOCk&t=19s

Die Wahrscheinlichkeit früher oder später seinen Lebensunterhalt mit Hilfe der Erwerbsminderungsrente bestreiten zu müssen, ist in Berufsgruppen, die körperlich schwere Arbeiten verrichten müssen, besonders hoch. So sind Pflegekräfte oder Bauarbeiter potentiell stärker gefährdet als beispielsweise Büroangestellte.

Die gesetzlichen Leistungen stehen seit jeher bei Politikern und Sozialverbänden in der Kritik. Zu niedrig, zum Leben kaum ausreichend, so der Tenor. 2015 lag beispielsweise die monatliche Rente mit 628 Euro deutlich unter dem Grundsicherungsbedarf von 696 Euro. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, sich für den Ernstfall finanziell umfassend abgesichert zu wissen. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung hilft Betroffenen, die finanziellen Folgen abzufedern.

Autor: Finanzvergleich100 Redaktion

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