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Bauartklassen

Unter dem Begriff Bauartklasse versteht man die Kategorisierung von Gebäuden anhand verschiedener Merkmale. In Deutschland unterteilt man Gebäude in vier gängige Bauartklassen. Abgekürzt wird die Bauartklasse mit BKL oder BAK. Bekannt sind diese verschiedenen Klassen daher auch unter BKL 1 bis BKL 5 und BAK 1 bis BAK 5. Welche Kriterien für die jeweilige Bauartklasse… weiterlesen

Bauherrenhaftpflicht

Der Begriff der Bauherrenhaftpflicht kennzeichnet die rechtliche Verantwortlichkeit des Veranlassers einer Baumaßnahme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die zum Nachteil Dritter aufgrund des Zustands der Baustelle und/oder der fehlerhaften Ausführung damit zusammenhängender baulicher Aktivitäten entstehen. Wofür haftet der Bauherr Diese Haftpflicht schließt die Einstandspflicht des Bauherrn für den Zustand der Baustelle und für die fehlerhafte… weiterlesen

Baukostenindex

Als Baukostenindex wird der vierteljährlich vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte Indikator bezeichnet, der – stets bezogen auf ein bestimmtes Basisjahr – die Entwicklung der Preise für die beim Bauen relevanten Produktionsfaktoren misst und für die Öffentlichkeit transparent macht. Der Baukostenindex misst die Preisentwicklung von Baumaterialien und Arbeitskosten sowie für Geräte, Ausrüstung, Energie und Bauhilfsstoffe,… weiterlesen

Bauspardarlehen

Das Bauspardarlehen ist eine Finanzierungsform, mit der sich Bausparer gegenseitig die Verwirklichung des Immobilienkaufes ermöglichen. Die Grundidee dabei lautet, dass die Bausparer während des Ansparens der Bausparsumme auf einen Teil der Guthaben-Zinsen verzichten, damit die Immobilienkäufer der „Jetztzeit“ ihrerseits wesentlich günstiger finanzieren können. Das Bauspardarlehen erwies sich insbesondere in den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts als… weiterlesen

Bausparkassen

Bausparkassen sind Kreditinstitute im Sinne von § 1 des Kreditwesengesetzes, für die ergänzend die Regeln des Bausparkassengesetzes gelten. Die Besonderheit dieser Kreditinstitute liegt in der von Ihnen praktizierten Beschränkung ihres Geschäftskreises auf das Einlagen- und Kreditgeschäft im Zusammenhang mit der Wohnungsbaufinanzierung über Bausparverträge. Wie funktioniert ein Bausparvertrag Das Geschäftsprinzip der Bausparkassen beruht auf dem Solidar-… weiterlesen

Bausparvertrag

Ein Bausparvertrag ist eine vermögenswirksame Geldanlage. Er wird zwischen einer Bausparkasse und dem Bausparer abgeschlossen. Über die Höhe des Sparbetrags, der erzielt werden soll, entscheidet sich der Bausparer bei Vertragsabschluss. Das Bausparen selbst besteht aus drei Phasen, der Sparphase, der Zuteilungsphase und der Darlehensphase. 1. Phase: Sparen Während der Sparphase spart der Bausparer 30 bis… weiterlesen

Beihilfeberechtigte

Als Beihilfeberechtigte werden diejenigen Personen bezeichnet, die eine finanzielle Unterstützung eines öffentlich-rechtlichen Dienstherrn im Krankheits-, Geburts- und Pflegefall in Anspruch nehmen können. Zu diesem Personenkreis gehören vornehmlich Beamte (auch solche auf Probe oder Lebenszeit), Berufsrichter und (teilweise) Soldaten sowie unter bestimmten Voraussetzungen deren Kinder, (Ehe-)partner und Hinterbliebene. Die Beihilfeberechtigung ergibt sich aus den jeweiligen Beihilfeverordnungen… weiterlesen

Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze spielt eine wichtige Rolle bei der gesetzlichen Sozialversicherung. Sie stellt den oberen Grenzwert dar, bis zu dem das Einkommen für die Beitragsberechnung angerechnet wird. Der Verdienst, der diesen Grenzwert übersteigt, ist beitragsfrei. Daraus ergeben sich Höchstbeiträge für Krankenversicherungsbeiträge, Arbeitslosenversicherungsbeiträge, Beiträge zur sozialen Pflegeversicherung und Rentenversicherungsbeiträge für Besserverdiener. Grenzwert für alle Versicherten wichtig Die… weiterlesen

Berufsgruppen

Der Begriff der Berufsgruppen wird im Rahmen der Betrachtung der Produkte der Altersvorsorge bzw. des Ansparens oftmals im Hinblick auf Risikolebensversicherungen oder auch die Berufsunfähigkeitsversicherung genutzt. Der Grundgedanke ist das Angebot eines möglichst passenden Versicherungsschutzes mit fairen Bedingungen für die jeweilige Versichertengruppe. So unterscheiden sich beispielsweise „sitzende“ Tätigkeiten im Büro erheblich von der Risikoposition beispielsweise… weiterlesen

Berufsunfähigkeit

Wenn von einer Berufsunfähigkeit die Rede ist, dann ist damit die langfristige Beeinträchtigung in der Ausübung der bislang ausgeübten Tätigkeit gemeint. Zu dieser langfristigen Beeinträchtigung kann es durch einen Unfall, eine Erkrankung oder Invalidität gekommen sein. Wer berufsunfähig wird, ist nicht immer generell nicht mehr erwerbsfähig. Es bedeutet jedoch, dass der bislang ausgeübte Beruf nicht… weiterlesen

Betriebskrankenkasse

Bei einer Betriebskrankenkasse (BKK) handelt es sich um eine Spezialform innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Unternehmen mit über 1.000 Beschäftigten können eine solche eigenständige Krankenkasse gründen. Die ersten Betriebskrankenkassen entstanden im 19. Jahrhundert. Bis 1996 durften sich nur Angestellte der jeweiligen Firma über diese Kasse versichern. Die Liberalisierung des Wahlrechts für Krankenkassen hat dazu geführt, dass… weiterlesen

Blue Chips

Der Begriff der Blue Chips wird sehr häufig an den Aktienmärkten genutzt. Er bezeichnet die größeren, kapitalstärkeren Unternehmen – wird aber nicht in Bezug auf die Marktkapitalisierung genau abgegrenzt. Unbestritten gehören in Deutschland alle 30 Werte des Aktienindexes DAX (Wertpapierkennnummer 846900) zu den Blue Chips. Dazu kommen aber auch noch weitere Werte mit hoher Marktkapitalisierung… weiterlesen

Bonität

Als Bonität werden in der Finanzwirtschaft die Fähigkeit und der Wille eines Wirtschaftssubjekts beschrieben, aufgenommene Schulden zurückzuzahlen. Im Bankwesen wird als Bonität die Fähigkeit aufgefasst, mit der die Emission bedient sowie Zinsen und Tilgung geleistet werden können. Bonitätsprüfung Kreditinstitute führen vor Vergabe eines Kredits in der Regel eine Bonitätsprüfung beim Schuldner durch, bei der der… weiterlesen

Brutto Netto Unterschied

Der Begriff Brutto Netto bedeutet den Unterschied zwischen dem insbesondere an die klassische Filialbank gezahlten Betrag („Brutto“) und dem was in der Geldanlage ankommt. Dieser erhebliche Unterschied würde bei einem Kredit als Disagio bezeichnet werden. Bedeutung im Bereich Geldanlagen Bei der privaten Altersvorsorge in Fonds oder Versicherungen fallen zusammenfassend gesprochen zwei unterschiedliche Gebührenarten an. Einerseits… weiterlesen

Bundesanleihen

Bei Bundesanleihen handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, mit denen sich die Bundesrepublik Deutschland bei Privatpersonen und Unternehmen Finanzmittel zur Staatsfinanzierung ausleiht. Im Moment sind die häufigsten Laufzeiten diejenigen von 10 oder 30 Jahren. Wesentliches Merkmal der Bundesanleihen ist die Verbindlichkeit bzw. Planbarkeit sowohl für den Emittenten der Anleihe (Bundesrepublik Deutschland), als auch den Käufer…. weiterlesen