Ambulante Behandlung

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    In Deutschland unterscheidet man bei der medizinischen Behandlung grundsätzlich drei verschiedene Bereiche. Hierzu gehören die ambulante Behandlung, die stationäre Versorgung und die Rehabilitation. Die ambulante Versorgung der Patienten wird in der Regel von den Haus- und Fachärzte in deren Praxis übernommen. In einigen Fällen werden ambulante Leistungen auch von Krankenhäusern angeboten. Diese ambulanten Leistungen beschränken sich jedoch zumeist auf ganz bestimmte Bereiche. So können beispielsweise an Krebs Erkrankte in einigen Kliniken eine Chemotherapie ambulant in der Klinik durchführen lassen. Auch Patienten, die unter einer chronischen Niereninsuffizienz, können die notwendige Dialyse oftmals ambulant im Krankenhaus vornehmen lassen. Zu einer ambulanten Versorgung können neben der Anamnese und der eigentlichen Untersuchung auch das Verordnen von Arznei- und Hilfsmitteln gehören. In einigen Fällen können auch Operationen oder andere medizinische Eingriffe ambulant stattfinden. So werden beispielsweise Operationen am Auge sowie das Legen eines Herzkatheters zum Teil ambulant durchgeführt. Damit ein Krankenhaus ambulante Therapien durchführen darf, muss eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Landesbehörde vorliegen.

    Ärztliche und zahnärztliche Behandlungen

    Man kann die ambulante Behandlung unterteilen in zahnärztliche und ärztliche Leistungen. Die ambulante Versorgung erfolgt je nach Situation in der Praxis des Arztes, zu Hause beim Patienten oder im Krankenhaus. Wenn die ambulante Versorgung im Krankenhaus stattfindet, kann dies ein Vorteil sein. Insbesondere chronisch Kranke profitieren häufig von den vernetzten Strukturen in Krankenhäusern. Mithilfe von Zusatzversicherungen können sich Patienten zusätzliche Leistungen auch bei einer ambulanten Versorgung sichern. Welche Leistungen man hier zusätzlich absichern kann, besprechen Interessierte am besten mit einem erfahrenen Berater.

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