Gewerbliche Versicherungen – Gewerbe muss versichert sein

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Gewerbliche Versicherung - Unternehmen richtig absichern

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, ist meist euphorisch: Endlich ist man der eigene Chef und stellt selbst etwas auf die Beine. Diese Freiheit bringt jedoch auch ein ganz besonderes Risiko mit sich. Es gibt für Selbstständige keine übergeordnete Instanz, welche im Notfall die Dinge für sie regeln wird. Zum Unternehmertum gehört dazu, sich grundsätzlich um alles selbst zu kümmern. Da ist es extrem wichtig, die passenden gewerblichen Versicherungen gewählt zu haben.

Die wichtigsten Punkte auf einem Blick:

  • Keine einheitliche Gewerbeversicherung
  • Individuelle Pakete für unterschiedliche Anforderungen
  • Stetige Risikoverschiebung
  • Notwendigkeit ständiger Anpassungen

Welche gewerbliche Versicherungen gibt es?

Zunächst einmal muss Klarheit darüber herrschen, dass es nicht „die Gewerbeversicherung“ an sich gibt. Gewerbliche Versicherungen sind grundsätzlich individuell zusammen gestellte Pakete aus einzelnen Sach- und Personenversicherungen. Denn so spannend und lukrativ eine Selbstständigkeit auch sein kann – es kann auch eine Menge schief gehen. Zudem gibt es schier unendliche Variationsmöglichkeiten, wie man sein Gewerbe aufziehen kann. Die gewählte Gewerbeversicherung muss genau passend dazu zugeschnitten sein. Sonst läuft ein Unternehmer immer Gefahr, in einem Bereich unter- und in einem anderen Bereich überversichert zu sein.

Gewerbliche Versicherungen werden üblicherweise folgendermaßen gestaffelt:

1. Persönlicher Versicherungsbedarf für die Person des Selbstständigen

  • Krankheit und Tod
  • Unfall und Tod
  • Berufsunfähigkeit
  • ggf. Ruhestandsvorsorge

2. Schäden am Betriebsvermögen:

  • Einbruchdiebstahl und – Vandalismus
  • Brand
  • Wasser (Haus)
  • Elementarschäden
  • Leistungen für Pausen in der Geschäftstätigkeit
  • Versicherung gegen Informationsverluste

3. Schädigung an Kunden, Partnern und Unbeteiligten

  • Haftpflicht bei Vertragsverletzung
  • Haftungpflicht bei Schädigung von Unbeteiligten
  • Haftung wegen falscher Beratung

4. Schädigung von Mitarbeiten

Dieses Paket ist nur die Basis für eine Absicherung, mit der kein Unternehmen, welches Mitarbeiter beschäftigt, in Betrieb gehen sollte. Auf diese Versicherungen zu verzichten ist schon geradezu fahrlässig. Darüber hinaus gibt es noch einige andere Bereiche, bei denen eine zusätzliche Absicherung sinnvoll sein kann

Chance für Makler

Dieses Bouquet aus Versicherungen bedarf ständiger Pflege. Risiken verschieben sich ständig, sowohl durch den Fortschritt von Gesellschaft und Technik als auch durch die Dynamik des Unternehmens selbst. Das macht es notwendig, den Bedarf und den Ist-Zustand der Gewerbeversicherung eines Unternehmens permanent zu überprüfen. Darüber hinaus unterliegen auch die Angebote der Versicherer einem ständigen Wandel. Manches wird tendenziell billiger zu versichern, dafür anderes wiederum teurer.

Darüber hinaus hat der Gewerbetreibende auch selbst die Möglichkeit, seine Beiträge zu senken. Höhere Eigenleistungen sind hier übliche Mittel, aber auch bauliche Veränderungen, welche die Folgen eines Schadensfalls deutlich reduzieren können. Hierzu zählen beispielsweise Alarmanlagen für den Brandfall oder bei Einbrüchen. Kluges Investment in das eigene Geschäft kann also neben der besseren physischen Absicherung auch eine Senkung von Beiträgen zur Folge haben.

Es ist natürlich kaum einem Unternehmer zuzumuten, hier stets den vollen Überblick zu behalten. Das ist die Chance für professionelle Makler, sich mit einer Spezialisierung auf Gewerbeversicherungen eine zufriedene Stammkundschaft aufzubauen. Denn für einen Gewerbetreibenden ist das Thema Versicherung in der Regel nur eines: Lästig. Wer das Vertrauen eines Unternehmers gefunden hat, der begleitet ihn in der Regel sehr lange Zeit. Auch wenn neue, digitale Wege den Makler scheinbar überflüssig machen.

Mitreden können durch eigenen Vergleich

Bei allem Vertrauen in den Makler vor Ort ist es doch stets sinnvoll, eine zweite Meinung zu bekommen. Insbesondere die sehr teuren Posten können durch einen geschickten Wechsel in der Versicherung deutlich reduziert werden. Es lohnt sich daher immer, durch eine gezielte Recherche zumindest die teuersten Produkte gegen zu checken. Gewerbliche Versicherungen gelten zwar grundsätzlich als Werbungskosten und sind von der Steuer absetzbar. Jedoch müssen die abgeführten Beiträge auch erst einmal erwirtschaftet werden. Sparsamkeit ist auch für gewerbliche Versicherungen kein Tabu.

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Bildquelle Headerbild: Creatas/Creatas/Thinkstock
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