Elektronikgeräte Versicherung: Mehr Schutz für teure Elektronik

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Elektronikkgeräte Versicherung zahlt oft auch bei Anwendungsfehlern - Finanzvergleich100

Ist Ihre teure Elektronik ausreichend abgesichert? Mit einer Inhaltsversicherung ist es meist nicht getan – speziell für Unternehmen lohnt sich die spezielle Elektronikgeräte Versicherung. Erfahren Sie hier, wie Sie teure Geräte besser schützen!

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Überspannungsschäden und Fahrlässigkeit sind häufigste Gründe für Elektronikschäden.
  • Firmeninhaltsversicherung deckt nur vergleichsweise wenige Risiken ab.
  • Ausreichender Schutz lässt sich über eine Elektronikgeräte Versicherung erzielen.

Teure Technik und Digitalisierung auf High-End-Niveau – das ist längst nicht mehr nur Sache großer Kapitalgesellschaften. Auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist der Fortschritt angekommen und findet bei vielen Dienstleistern verschiedenster Branchen Anwendung. Die Kapitalpolster sind bei den Mittelständlern jedoch dünner und ein Verlust dieser Technik ist hier deutlich schwerwiegender. Er kann sogar zur existenziellen Bedrohung für das Unternehmen ausweiten. Ein ausreichender Versicherungsschutz ist daher dringend angeraten.

Firmeninhaltsversicherung – beliebt, aber nicht ausreichend

So ist es mittlerweile üblich geworden, die Hightech-Geräte über die Firmeninhaltsversicherung mit abzusichern. Damit lassen sich die klassischen Risiken wie Feuer und Einbruchdiebstahl zwar abdecken, aber von einem wirksamen Rundumschutz kann noch lange nicht die Rede sein. Die Firmeninhaltsversicherung greift beispielsweise nicht, wenn jemand über teure Messtechnik stolpert und dabei ein Baulaser zu Bruch geht. Nur ein Moment der Unachtsamkeit reicht aus und der Schaden ist da.

Wenn Sie auch solche Risiken vom Versicherungsschutz abgedeckt wissen möchten, raten Experten zum Abschluss einer Elektronikgeräte Versicherung, denn die kommt in genau diesen Fällen zum Zuge. Bei der Elektronikgeräte Versicherung handelt es sich um eine sog. All-Risk-Versicherung, die beispielsweise auch Verluste durch Diebstahl umfasst und nur wenige Ausnahmen wie z.B. die vorsätzliche Beschädigung oder Verschleiß vom Schutz außen vor lässt.

Die häufigsten Gründe für Elektronikschäden

Spätestens jetzt stellt sich die Frage, was eigentlich die häufigsten Ursachen für Schäden an teurer Elektronik sind. Die oben bereits genannten Gründe Feuer und Diebstahl spielen bei dieser Betrachtung nur eine untergeordnete Rolle, denn nur drei Prozent aller Schäden sind Feuer und Brandstiftung, direktem Blitzschlag und fehlenden Blitzschutzeinrichtungen zuzuschreiben. Mehr als doppelt so viele Schäden, rund sieben Prozent, werden der Einwirkung von Wasser zugeschrieben. Die Schäden durch Diebstahl belaufen sich immerhin auf neun Prozent.

Schauen wir uns das andere Ende der Aufstellung an Risiken an, lässt sich der Spitzenreiter deutlich ausmachen: Überspannungsschäden. Spannungsschwankungen im Netz und ein unzureichender Schutz sensibler elektronischer Geräte führen zu 34 Prozent aller Schadensfälle. Mit etwas Abstand folgt dahinter mit 24 Prozent die oben bereits erwähnte Fahrlässigkeit, bei der vor allem Bedienungsfehler sowie Fall- und Sturzschäden eine Rolle spielen. Die verbleibenden 23 Prozent fallen unter die Kategorie „Sonstiges“, was nur zeigt, dass es noch viele weitere Möglichkeiten gibt, teure Technik zu ruinieren.
Ein Basisschutz ist am Markt bereits für Mindestprämien zwischen 150 und 200 Euro zu haben. Damit werden Versicherungssummen zwischen 20.000 und 30.000 Euro bei Selbstbehalten zwischen 150 und 500 Euro abgedeckt. Kleine Unternehmen werden sich nach einem günstigeren Schutz umsehen. Für diese bieten einige Versicherer die Elektronikgeräte Versicherung als Zusatzbaustein zur Firmeninhaltsversicherung an.

Elektronikgeräte Versicherung: Auf Technologiefortschritts-Klausel achten!

Experten raten zudem zu einem vorzeitigen Deckungsbeginn, damit von Anfang an, also bereits bei der Anlieferung des Gerätes, ein wirksamer Schutz besteht. Versicherungsnehmer sollten zudem auf die Klausel für Technologiefortschritt achten. Denn durch sie wird sichergestellt, dass im Falle eines Totalschadens die Mehrkosten für ein Gerät der Nachfolgegeneration übernommen werden.

Headerbild: ©iStock/nd3000

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