Oktoberfest 2017: ein Milliardengeschäft

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Oktoberfest2017: Ein Fest für den Geldbeutel

Der Countdown läuft. Noch herrscht in München die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Doch mit der gemütlichen Beschaulichkeit ist es spätestens ab 16. September vorbei. Dann öffnet die Münchner Wiesn zum mittlerweile 184. Mal ihre Tore zum größten Volksfest der Welt. Schätzungsweise sechs Millionen Besucher fiebern bereits dem ausgelassenen Treiben entgegen. Und auch die bayerische Hauptstadt freut sich und stellt sich auf einen weiteren Umsatzregen ein. Die Wiesn ist deutsche Kultur, Touristenmagnet und wahrlich eine Goldgrube für die Stadt. Das Münchner Oktoberfest ist zum wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden, denn neben Bier in rauen Mengen fließt vor allem Geld.

Sechs Millionen Besucher, über eine Milliarde Euro Umsatz

Allein 2015 wurden 122 Ochsen, 500.000 Brathendl und 7,5 Millionen Maß auf der Wiesn verkauft. Nach Angaben der Stadt München geben die Besucher zur Wiesenzeit rund 364 Millionen Euro aus. Hinzu kommen 255 Milliarden, die sie für Verpflegung, Einkäufe und Taxifahrten in der Stadt lassen und weitere 450 Millionen für Übernachtungen. Ein Milliardengeschäft für die Stadt und ein Turbo für die deutsche Wirtschaft. Jedes Jahr arbeiten rund 12.000 Menschen auf dem Oktoberfest.

Ein Ärgernis für die Stadt sind die horrenden Preise für einen Schlafplatz über das Portal Airbnb. Auf bis zu 1.000 Euro sollen die Preise vergangenes Jahr geklettert sein. Unverschämt. Das denken sich nicht nur Besucher, auch München kämpft seit Jahren gegen die private Wohnungsvermittlung an. Doch der Erfolg bleibt mehr oder minder aus. Wer erwischt wird, muss zwar ein Bußgeld zahlen. Jedoch kommt die Stadt den Vermietern nur schwer auf die Schliche.

Tipps zum Oktoberfest 2017

Eines vorweg: Alles wird teurer. Das gilt für Bier und Hendl ebenso wie für alkoholfreie Getränke. Die Preisespanne für eine Maß bewegt sich 2017 zwischen 10,60 und 10,95 Euro. Damit es für unerfahrene Wiesn-Besucher nicht noch teurer wird, hat Harry G. im Video wichtige Tipps parat. Kleiner Auszug: Türsteher bestechen, weil das Zelt zu voll ist? Kann gelingen. Doch mit einem Zehner definitiv nicht.

Titelbild: (c) istock/Anslem Baumgart

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