Studie zur Finanzplanung: Deutsche kümmern sich zu wenig um ihre Finanzen

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Die Deutschen kümmern sich zu wenig um ihre Finanzplanung

Eine Studie bringt traurige Gewissheit: Die Deutschen kümmern sich nicht so um ihre Finanzplanung, wie es wünschenswert wäre.  Denn 67 % aller Deutschen sind tatsächlich der Meinung, dass sie mit ihrer normalen Rente im Alter auskommen werden. Etwa genauso viele sind der Meinung, dass Spar- und Tagesgeldkonten ausreichen, um ihr Geld gewinnbringend anzulegen. 

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • 97% aller Deutschen wünschen sich eine bessere Anlage- und Finanzberatung
  • Transparenz über laufende oder Abschlusskosten würden mehr Sicherheit geben.

Die Studie wurde unter 1.026 Deutschen über 18 Jahren durchgeführt. Sie soll deutlich machen, wie die meisten Bundesbürger über eine Finanzanlage denken.

Finanzplanung: Auf diese Weise wird kein Vermögen aufgebaut

Diese Finanzplanung des Kleinsparens ist beunruhigend. Denn wenn auf diese Weise gespart wird, kann kein Vermögen oder zumindest ein finanzieller Rückhalt aufgebaut werden. Gerade zu Zeiten von sehr niedrigen Zinssätzen kann mit einfachen Sparverträgen kein zusätzliches Geld verdient werden. Auf das angelegte Kapital werden hier keinerlei oder nur sehr geringe Zinsen gespart. Und vor allem junge Menschen denken zur Zeit noch gar nicht daran, sich für das Alter abzusichern.

Doch bei der Frage, ob es in den nächsten Jahrzehnten überhaupt bei den heute noch bestehenden Renten bleibt, ist keine positive Prognose zu erwarten. Der Grund für diese Haltung von etwa 63 % der Befragten ist jedoch ganz einfach: Sie verstehen die meisten Produkte, die ihnen Banken oder Versicherungen anbieten, gar nicht . Noch mehr sind sogar der Meinung, dass diese so kompliziert sind, dass ihnen ein Abschluss den Schlaf rauben würde. Das heißt: Viele Deutsche haben bei zahlreichen Anlagemöglichkeiten einfach Angst, ihr Geld zu verlieren.

Verständliche Darstellung der angebotenen Finanzierungsmöglichkeiten

Aufgrund des schweren Verstehens wünschen sich daher mit 97% fast alle Deutschen eine bessere Anlageberatung. Für diesen Service wären viele Deutsche sogar bereit, ein Zusatzhonorar zu zahlen. Das gilt auch dafür, dass der Anlageberater auf Entwicklungen sofort aufmerksam macht, ob negativ oder positiv. Daneben wünschten sich viele Teilnehmer der Studie, das auch die Transparenz über laufende oder Abschlusskosten so eingerichtet wird, dass sie keine versteckten Kosten mehr befürchten müssen. Doch der wichtigste Punkt dieser Studie ist mit Sicherheit dass 41% aller Befragten der Meinung sind, dass eine persönliche Finanzberatung nur etwas für die Besserverdienenden wäre. Wir finden: Diese steht jedem Anleger zu, ob Klein oder Groß. Denn ganz gleich, ob es um eine private Rentenversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Kapitallebensversicherung geht – um im Schadensfall richtig abgesichert zu sein, sollte ein individueller Versicherungsvergleich gemacht werden.

Bildquelle Headerbild: Digital Vision/Photodisc/Thinkstock

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Ihr Experte für Versicherungen und Finanzen: Sven Salomon sorgt als selbstständiger Versicherungsberater seit mehr als 15 Jahren dafür, dass Menschen sich und ihre Familie optimal absichern können. Als Geschäftsführer verschiedener Unternehmen berät er mittelständische Firmen sowie Privatkunden. Diese Aufgabe ist für ihn mehr als ein Job: Die Versicherungsmaterie ist seine Leidenschaft. Mit Begeisterung hält er sich darum fachlich immer auf dem neuesten Stand.

1 Kommentar

  1. Das ist heftig. Und zugleich auch schade.

    Ich denke das Thema Geld ist einfach viel zu trocken dargestellt und negativ behaftet in der breiten Masse.

    Dabei kann JEDER! mit ganz einfachen Mitteln den Überblick über seine Finanzen gewinnen und ein wachsendes Vermögen aufbauen.

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