Witwenrente: Änderungen in der gesetzlichen Hinterbliebenenrente

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Witwenrente - Neuregelungen in der Hinterbliebenenrente

Mit dem neu eingeführten Sterbevierteljahr soll Hinterbliebenen die ersten drei Monate nach dem Tod des Partners erleichtert werden. Gerade in dieser Zeit fallen eine Vielzahl von Kosten an, gleichzeitig verschlechtert sich die finanzielle Situation auf lange Sicht. Die Leistungen dieser Übergangshilfe sind höher als die Witwer- oder Witwenrente allein. War der Verstorbene bereits Rentner, ist die Zahlung eines Vorschusses möglich.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Der Hinterbliebene erhält drei Monate lang die Versichertenrente in voller Höhe
  • Zahlung erfolgt durch die gesetzliche Rentenversicherung
  • Die Höhe des Einkommens wird erst nach dem Sterbevierteljahr auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.

Witwer- oder Witwenrente bekommt nur, wer die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. So muss der Verstorbene bereits die Wartezeit von fünf Jahren der gesetzlichen Rentenversicherung hinter sich gebracht haben, oder schon im Rentenbezug gewesen sein. Anders bei einem Arbeitsunfall, dann entfallen diese Fristen. Die Ehe muss zum Zeitpunkt des Todes mindestens ein Jahr bestanden haben. Auch hier gilt die Ausnahme, falls ein Unfall zum Tode führte.

Witwenrente: Vorteile der Änderungen für Betroffene

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird entweder eine große oder kleine Witwenrente gezahlt. Das sind 55 % oder 25 % der Versichertenrente des Verstorbenen. Ein Betrag, der die Änderungen bei den finanziellen Verhältnissen des Hinterbliebenen deutlich macht. Damit der Übergang etwas leichter fällt, erhält der Hinterbliebene drei Monate lang die Versichertenrente in voller Höhe. Die Zahlung erfolgt durch die gesetzliche Rentenversicherung. Auch die Höhe des Einkommens wird erst nach dem Sterbevierteljahr auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.

War der Verstorbene bereits im Rentenbezug, können die drei vollen Monatsrenten auch als einmaliger Vorschuss gezahlt werden. Der entsprechende Antrag ist beim Rentenservice innerhalb von 30 Tagen nach dem Tod des Ehepartners zu stellen.

Wichtig für Sie zu wissen ist, dass Sie die Hinterbliebenenrente auch im Rahmen der privaten Rentenversicherung vereinbaren können. Machen Sie einen Versicherungsvergleich und lassen Sie sich zu Ihrer persönlichen Situation individuell beraten.

Bildquelle Headerbild: Wavebreakmedia Ltd/Wavebreak Media/Thinkstock

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